STEINBACH. - Corona geschuldet, fand die Rechenschaftsablage der Michelstädter Arbeiterwohlfahrt am Samstag nicht am gewohnten Ort und dem bewährten Ablauf statt.

Anstelle des Mehrgenerationenhauses war es diesmal des Sitzplatzangebotes wegen das Bürgerhaus in Steinbach, in dem über die Aktivitäten der Jahre 2019 und 2020 informiert wurde.

Wie Ortsvereinsvorsitzender Friedel Weber und ergänzend die Kleiderkammerleiterin Irene Banse berichteten, ist die örtliche Zusammenschluss mit 207 Mitgliedern nicht nur noch immer der zahlenmäßig größte in der Region, er kann auch auf vielfältige Aktivitäten verweisen.

Beim Altenklub gab es bei den von der Anzahl her reduzierten Mittwochstreffen neben Gedächtnistraining, gemeinsamen Singen, Lesen, Spielen und jahreszeitlichen Events auch Fachvorträge.

In der Kleiderkammer haben die Helferinnen 2998 Stunden aufgewendet, um an 155 Öffnungstagen 12203 Kleiderspenden für die Wiederverwendung und die Weitergabe aufzubereiten.

Insgesamt wurden an 3111 Empfänger Kleidungsstücke, Schuhe oder sonstige Gegenstände für den täglichen Bedarf abgegeben. Mehrere Obdachlose erhielten eine Bekleidungs-Komplettausstattung völlig kostenfrei.

Nach Litauen in die Gemeinde Skaudvile gingen in einer Hilfslieferung 100 Kleider-Kartons, in das Seniorenheim Lauksargiai 50 Kartons mit Windeln, doch auch Rollatoren, Rollstühlen, Salben und Bettwäsche.

Es gab Kleiderkammer-Gutscheine für Bedürftige, eine Sammlung von 300 Brillen, Geburtstagsbesuche, einen Fahrdienst für gehbehinderte Mitglieder, Ausflüge, den Weihnachtsbasar und die Jahresabschlussfeier, vor den Festtagen auch eine Paketaktion für Alleinstehende und Bedürftige. Die Tafel wurde mit einer größeren Nahrungsmittelspende bedacht.

Dankesworte des Vorsitzenden galten dem Altenklubteam mit Anneliese Flechsenhar, Peter Hörr und Margit Leimgruber, dem Basarteam mit Irene, Mareike und Werner Banse, Margit Leimgruber, Elfriede Trübenbach und Karin Weber.

Ebenso mit Dank bedacht wurden der Fahrdienst mit Uwe Graf, Heinz Leimgruber, Bernd Köbeler, Otto Krämer und Heinz Joseph Schmitt, Harald und Anita Feit für die Organisation und Betreuung des Jahresausflugs, Angelika Gaubatz und Elfriede Trübenbach für die Besuche der Geburtstagskinder und Ehejubilare, Christiane Trouw für die Organisation der Jahresabschlussfeier, Werner Banse für das Hausmeisterengagement im Rathausgässchen 7.

Nach dem von Margit Leimgruber gewährten Blick in das Kassenbuch, der Aussprache zu den Berichten und der Entlastung des Vorstandes wurde in einer Satzungsänderung eine Verlängerung der Wahlperiode von zwei auf vier Jahre beschlossen.

Unter dem Zwischenvorsitz von Holger Weber wurde Friedel Weber einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt . Die Position des stellvertretenden Vorsitzenden wird zu einem späteren Zeitpunkt besetzt. Schriftführerin ist Christina Walther, Rechnerin Margit Leimgruber.

Das Beschlussgremium komplettieren die Beisitzer Werner Banse, Irene Banse, Angelika Gaubatz, Anneliese Flechsenhaar, Elfriede Trübenbach, Astrid Ludwig, Christiane Trouw und Hans Jürgen Trouw.

Kreisvorsitzender Dr. Michael Reuter war es vorbehalten, langjährigen Mitgliedern für ihre Verbandstreue zu danken. Geehrt wurden Margarete Dingeldein und Hildegard Ihrig (55 Jahre), Heinz Heilmann, Karl-Heinrich Beck, Hartmut Braner (50), Werner Weyrauch, Monika Uhrhan, Inge Weixler, Evely Fey, Elfriede Mayer, Inge Balser (45), Peter Hörr (35), Andrea Sulzbach, Harald Feit (30 ) Andreas Bechtold, Anita Haag (25), Volker Oesterling, Hedwig Dingeldein, Ingrid Rohwer, Holger Weber, Magdalena Ryrko, Ruth Löw, Marianne Windisch, Reinhold Giebenhain, Stefan Scheibel (20), Lydia Frank, Andreas Kräuter (15), Thomas Schaffnit, Heinz Meininger, Ingeborg Hartmann, Fritz und Inge Gessner, Marianne Atzbach,  Gerlinde Müller (10).

In Vertretung von Bürgermeister Stephan Kelbert zeigte sich Erster Stadtrat Roger Tietz bei einem Grußwort überrascht von der Vielzahl der Aktivitäten und dem Engagement der ehrenamtlichen Mitstreiter.               

Text: Ernst Schmerker

Coronabedingt nicht alle der 33 zur Ehrung anstehenden AWO-Mitglieder bekommen den Dankeschön-Handschlag des Kreisvorsitzenden Dr. Michael Reuter (links), sondern nur Peter Hörr (Mitte) und Marianne Atzbach (rechts) Bild: Ernst Schmerker

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